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Simms Pants im Langzeittest – meine Erfahrungen mit Headwaters, G3 Guide und Freestone

15. Sept.
11 Min. Lesezeit
Simms Headwaters Gore-Tex Pant beim Fliegenfischen am Fluss im Praxiseinsatz.
Meine Simms Headwaters Gore-Tex Pant im Einsatz – seit 2011 gehören hüfthohe Wathosen für mich fest zur Fliegenfischerei.

Hüfthohe Wathosen – für mich seit 2011 nicht mehr wegzudenken

Bei hüfthohen Wathosen scheiden sich die Geister. Für mich gehören sie seit 2011 ganz klar zum festen Bestandteil meiner Fischereiausrüstung und sind heute nicht mehr wegzudenken.

Und bei diesem Thema kann ich tatsächlich von einem Langzeittest sprechen. Angefangen hat alles mit meiner Simms Headwaters Gore-Tex Pant. Später folgte die Simms G3 Guide Pant. Dazu kommt die Simms Freestone Pant, die ein guter Freund von mir über mehrere Jahre sehr intensiv gefischt hat und für die ich mich heute ganz bewusst als Modell in meinem Shop entschieden habe.

Es geht hier also nicht um ein paar Stunden Probetragen oder technische Daten aus einem Katalog. Es geht um viele Jahre am Wasser, unterschiedliche Gewässer und Länder, intensive Nutzung, Verschleiß, Reparaturen – und darum, warum eine hüfthohe Wathose für mich heute genauso selbstverständlich zur Ausrüstung gehört wie eine klassische brusthohe Wathose.

Gore-Tex ist für mich persönlich bis heute die Referenz, wenn ich im Premiumbereich hohe Ansprüche an Material und Verarbeitung stelle. Gleichzeitig habe ich über die Jahre gelernt, dass deshalb nicht automatisch jeder Fliegenfischer das teuerste Modell benötigt.

Meine erste Simms Pant: die Headwaters Gore-Tex

Meine erste Simms Pant kaufte ich 2011 in Finnland, ungefähr zwei Wochen vor Mittsommer. Wir wollten anschließend nach Finnisch-Lappland und ich suchte eigentlich nur eine zweite Wathose als Ergänzung zu meiner brusthohen Wathose.

Die Headwaters war für mich damals eine eher leicht aufgebaute Gore-Tex-Pant. Sie war schlicht und unkompliziert, machte aber von Anfang an einen robusten Eindruck. Wie haltbar sie tatsächlich sein würde, konnte ich zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht wissen.

Um die Nutzung einzuordnen: In dieser Phase kam ich auf geschätzt rund 150 volle Fischertage pro Jahr. Damit meine ich Tage, an denen ich praktisch den ganzen Tag am Wasser unterwegs war. Kurze Runden nach Feierabend oder ein paar Stunden zwischendurch zähle ich dabei gar nicht mit.

Die Hose bekam also genügend Gelegenheit zu zeigen, was sie kann.

Einfach aufgebaut – und genau das gefiel mir

Die Headwaters Pant war sehr schlicht.

Sie hatte keinen klassischen Gürtel, sondern seitliche Klettverschlüsse, mit denen ich die Weite einstellen konnte. Diese hielten erstaunlich fest. Einen Reißverschluss gab es nicht und soweit ich mich heute erinnere auch keine Taschen.

Im Grunde war nicht viel dran – aber genau das machte sie leicht und unkompliziert.

Ich kaufte sie an einem Samstag und fuhr anschließend direkt zum Merikarvianjoki, um sie auszuprobieren.

Schon auf dem Weg zum Wasser fiel mir der Unterschied zur brusthohen Wathose auf.

Ich fühlte mich einfach freier.

Weniger Material am Oberkörper, leichteres Gehen und insgesamt ein angenehmeres Gefühl.

Brauche ich überhaupt immer eine brusthohe Wathose?

Nach einigen Stunden am Wasser stellte ich fest, dass ich gegenüber meiner brusthohen Wathose erstaunlich wenig vermisste.

Beim normalen Fliegenfischen stehe ich nur selten wirklich tief im Wasser. Auch beim Queren kam ich an fast allen Stellen problemlos durch. Wenn ich die Pant ganz nach oben zog, reichte sie bei mir sogar knapp über den Bauchnabel und bot dadurch deutlich mehr Reserve, als man bei einer hüfthohen Wathose zunächst vielleicht vermutet.

Natürlich musste ich etwas genauer überlegen, wo ich durchgehe und wie tief es wird. Rückblickend empfand ich selbst das nicht unbedingt als Nachteil.

Ich sage bis heute:

Bis zu den Knien bin ich mein eigener Herr. Je weiter das Wasser Richtung Hüfte kommt, desto mehr übernimmt die Strömung.

Eine brusthohe Wathose kann einen durchaus dazu verleiten, noch einen Schritt weiterzugehen, einfach weil nach oben noch Reserve vorhanden ist. Mit der Pant war ich automatisch etwas zurückhaltender.

Der unfreiwillige Härtetest am ersten Tag

Eine Situation an diesem ersten Tag werde ich wahrscheinlich nie vergessen.

Es war ungefähr Mittag. Ich ging an einigen Felsen entlang, sprang über die Steine, rutschte aus und fiel nach vorne.

Instinktiv warf ich meine Fliegenrute ins Gebüsch, damit sie nicht zwischen mir und den Felsen landet. Mit dem Oberschenkel schlug ich ziemlich heftig auf einem Stein auf.

Und das tat verdammt weh.

Als ich wieder stand, schaute ich natürlich sofort auf die neue Hose. Im Bereich des Oberschenkels war eine deutliche Schramme im Material zu erkennen.

Mein erster Gedanke war:

Super. Das war es mit der neuen Wathose.

Also Hose runter und nachgesehen. Die Schramme hatte auch auf meinem Oberschenkel ihre Spuren hinterlassen – inklusive blauem Fleck.

Für die Pant gab es anschließend den unfreiwilligen Härtetest: wieder ins Wasser und schauen, ob sie dicht geblieben war.

Sie war dicht.

Auch am nächsten Tag wurde wieder gefischt und es kam kein Wasser hinein.

Besonders interessant wurde diese Stelle allerdings erst Jahre später.

Simms Headwaters Gore-Tex Pant beim Meerforellenfischen in Finnland mit Zweihandrute.
Mit der Simms Headwaters Pant beim Meerforellenfischen in Finnland – die hüfthohe Wathose war für mich schon damals deutlich vielseitiger, als ich zunächst gedacht hatte.

Mittsommer in Lappland – vier Tage, die sich wie acht anfühlten

Kurz darauf ging es nach Lappland.

Wer den Norden im Sommer kennt, weiß, was Mittsommer dort bedeutet: Es wird praktisch nicht dunkel. Entsprechend wurde bei uns auch gefischt.

Wir waren viele Stunden am Stück unterwegs, schliefen zwischendurch vielleicht ein oder zwei Stunden und machten anschließend weiter. Aus vier Kalendertagen wurden gefühlt fast acht normale Angeltage.

In dieser Zeit wechselte ich noch regelmäßig zwischen meiner brusthohen Wathose und der neuen Pant. Erst im weiteren Verlauf des Jahres verschob sich das Verhältnis immer stärker zugunsten der hüfthohen Variante.

Gefühlt landete ich irgendwann bei ungefähr 70 Prozent Pant und 30 Prozent brusthoher Wathose.

Die hohe Wathose nahm ich hauptsächlich bei stärkerem Regen, höheren Wasserständen oder kälteren Bedingungen. Für die normale Fischerei griff ich immer häufiger zur Pant.

Sie war leichter, schnell an- und ausgezogen und beim Gehen angenehmer.

Und wenn man nach einigen Stunden am Wasser einmal austreten muss – nun ja, jeder, der regelmäßig in einer brusthohen Wathose fischt, kennt auch diesen Vorteil.

Am Ribnik und Unac lernte ich sie noch mehr zu schätzen

Später fischte ich wieder häufiger an heimischen Gewässern, war aber auch regelmäßig in Bosnien unterwegs.

Gerade bei den hochsommerlichen Temperaturen am Ribnik und am Unac bei Martin Brod lernte ich die Pant immer mehr zu schätzen.

Wenn es richtig heiß wird, merkt man den Unterschied zur brusthohen Wathose besonders deutlich. Weniger Material am Oberkörper und die zusätzliche Bewegungsfreiheit machten die Pant für mich an solchen Tagen zur ersten Wahl.

Auch zuhause passte sie hervorragend zu meiner Fischerei. Viele unserer Flüsse und Bäche sind nicht so groß, dass ich ständig tief waten müsste.

Im Laufe der Jahre lag der Anteil der Pant bei mir gefühlt irgendwann bei ungefähr 80 Prozent.

Warum eine große brusthohe Wathose anziehen, wenn ich für meine Art zu fischen in vielen Situationen gar nicht so tief ins Wasser muss?

Simms Headwaters Gore-Tex Pant beim Fliegenfischen am Unac bei Martin Brod in Bosnien.
Mit der Simms Headwaters Pant am Unac bei Martin Brod – gerade an heißen Sommertagen habe ich die hüfthohe Wathose besonders schätzen gelernt.

2015 kamen die ersten Undichtigkeiten

Erst ungefähr 2015 bemerkte ich im Bereich der Knie die ersten leichten Undichtigkeiten.

Und auch die waren nicht sofort deutlich spürbar. Meist bemerkte ich sie erst, wenn ich längere Zeit in der Strömung stand.

Also wurde mit Aquaseal nachgebessert.

2016 wurde der Reparaturbedarf größer. Ich klebte die betroffenen Bereiche sauber ab, trug Aquaseal auf und zog das Klebeband nach dem Trocknen wieder ab.

Dabei muss ich ganz klar sagen:

Ich habe diese Wathose nicht besonders liebevoll behandelt.

Sie wurde benutzt – und zwar viel. Eine aufwendige Pflege bekam sie von mir nicht.

Ende 2017 war Schluss – aber nicht an der Stelle, die ich erwartet hatte

Gegen Ende 2017 kam schließlich der Punkt, an dem weitere Reparaturen aus meiner Sicht keinen wirklichen Sinn mehr machten.

Die Headwaters wurde entsorgt.

Und jetzt wird die Geschichte vom ersten Einsatztag interessant.

Die deutliche Schramme am Oberschenkel, bei der ich 2011 fest davon überzeugt war, dass die Hose dort irgendwann undicht werden würde?

Genau diese Stelle blieb bis zum Ende dicht.

Das ist etwas, das mir bis heute im Gedächtnis geblieben ist.

Rückblickend war gerade diese Headwaters Pant für mich entscheidend. Sie hat mir gezeigt, wie angenehm eine hüfthohe Wathose sein kann und wie lange hochwertiges Material trotz intensiver Nutzung durchhalten kann.

Seitdem gehören Pants für mich fest zur Fliegenfischerei.

2018 kam die G3 Guide Waders – und eine Pant fehlte mir trotzdem

2018 kam bei mir eine brusthohe Simms G3 Guide Waders zum Einsatz.

Diese G3 ist für mich heute fast schon legendär. Ich fische sie bis heute und bin nach wie vor ausgesprochen zufrieden damit.

Meine Fischerei hatte sich inzwischen allerdings verändert. Durch meinen beruflichen Werdegang wurden die Angeltage weniger und vor allem kürzer.

Heute komme ich ungefähr auf 50 Einsätze im Jahr, allerdings meistens nicht mehr auf acht bis zwölf Stunden am Stück, sondern eher auf vier bis sieben Stunden.

Im August 2018 war ich wieder am Ribnik.

Es war brütend heiß. In der Mittagspause saß ich im Restaurant Aqua bei einem kühlen Getränk, hatte den oberen Teil meiner brusthohen Wathose bereits bis zur Hüfte heruntergelassen und war trotzdem komplett verschwitzt.

Dann kamen einige slowenische Fliegenfischer vorbei.

Einer von ihnen trug eine Simms G3 Guide Pant.

Ich sah mir die Hose an und die Entscheidung war eigentlich sofort gefallen:

So eine hüfthohe Pant will ich wieder.

Dabei stand für mich noch nicht endgültig fest, welches Modell es werden sollte. Mir wurde in diesem Moment vor allem wieder bewusst, wie sehr mir die hüfthohe Bauweise fehlte.

Eigentlich sollte es die Freestone werden

Zurück zuhause sprach ich mit einem guten Freund, der damals einen Angelshop hatte.

Eigentlich wollte ich eine Simms Freestone Pant kaufen.

Mein Freund fischte seine eigene Freestone zu diesem Zeitpunkt bereits ungefähr zwei Jahre sehr intensiv und war mehrmals pro Woche am Wasser. Er konnte mir über die Hose nichts wirklich Negatives berichten.

Nachdem wir uns bei ihm im Shop die verschiedenen Modelle, Materialien und Ausstattungsmerkmale genauer angesehen hatten, entschied ich mich trotzdem für die deutlich teurere Simms G3 Guide Pant.

Zum einen wollte ich unbedingt wieder Gore-Tex. Zum anderen bildete ich mir damals ein, dass ich einen wasserdichten Reißverschluss im Schritt brauche.

Und wahrscheinlich spielte auch eine ganz einfache Sache eine Rolle:

Ich wollte das hochwertigere Modell.

Rückblickend ist man immer schlauer.

Den Reißverschluss finde ich angenehm, aber heute würde ich meine Kaufentscheidung nicht mehr davon abhängig machen.

Die Entscheidung für die G3 Guide Pant habe ich trotzdem vom ersten richtigen Sommer an bis heute in vollen Zügen genossen.

Die G3 Guide Pant – bis heute mein Maßstab

Simms G3 Guide Pant beim Fliegenfischen im Fluss im Praxiseinsatz.
Meine Simms G3 Guide Pant im Praxiseinsatz – bis heute regelmäßig am Wasser und für mich ein Maßstab bei hüfthohen Wathosen.

Im direkten Eindruck spielte die G3 für mich in einer anderen Liga als meine alte Headwaters.

Material, Verarbeitung, Gürtel und der gesamte Aufbau wirkten deutlich hochwertiger. Die Hose vermittelte mir vom ersten Tag an sehr viel Vertrauen.

Und dieses Vertrauen hat sie bis heute nicht enttäuscht.

Wir haben mittlerweile 2026.

Meine G3 Guide Pant kommt heute ungefähr 20 bis 30 Mal pro Jahr ans Wasser. Die einzelnen Einsätze sind zeitlich nicht mehr so intensiv wie früher, aber sie wird nach wie vor regelmäßig gefischt.

Bis heute ist die Hose intakt.

Ich kann keine auffälligen Ablösungen erkennen und habe bisher keinen Punkt, an dem ich sagen müsste, dass sie langsam auseinanderfällt.

Generell muss ich sagen, dass ich mit meinen beiden G3-Modellen – der brusthohen Waders und der Pant – mehr als zufrieden bin.

Warum ich heute die Freestone Pant im Shop habe

Und genau hier schließt sich für mich der Kreis.

Als ich T&G aufgebaut habe, musste ich mir überlegen, welche Simms Pant ich selbst anbieten möchte.

Ich habe mich ganz bewusst für die Simms Freestone Pant entschieden.

Also genau für das Modell, das ich 2018 eigentlich selbst kaufen wollte, bevor ich mich dann doch für die G3 entschieden hatte.

Die heutigen Freestone Pants, die ich im Shop habe, machen auf mich einen sehr hochwertigen und sauber verarbeiteten Eindruck. Auch optisch und vom ersten Verarbeitungseindruck kommt die Freestone der G3 aus meiner Sicht erstaunlich nahe.

Natürlich ist eine Freestone keine G3. Material, Ausstattung und Preis unterscheiden sich.

Aber genau deshalb stelle ich mir heute eine andere Frage:

Braucht jeder Fliegenfischer wirklich eine G3?

Für mich lautet die Antwort klar:

Nein.

Mein Freund hat seine Freestone über mehrere Jahre sehr intensiv gefischt und war mit Haltbarkeit und Preis-Leistungs-Verhältnis zufrieden.

Gerade für jemanden, der beispielsweise 20 bis 30 Mal im Jahr am Wasser ist, halte ich die Freestone deshalb für eine sehr interessante Lösung.

2018 wollte ich unbedingt Gore-Tex, Reißverschluss und das hochwertigere Modell. Heute würde ich viel stärker danach entscheiden, wie oft jemand fischt, an welchen Gewässern er unterwegs ist und welche Ausstattung er tatsächlich braucht.

Genau deshalb habe ich mich bei T&G bewusst für die Freestone Pant entschieden.

Meine Pflege ist ziemlich unspektakulär

Vielleicht sollte ich auch sagen, wie ich mit meinen Wathosen umgehe.

Ich behandle sie nicht wie ein rohes Ei.

Nach dem Fischen lasse ich sie ordentlich trocknen und hänge sie auf. Das ist für mich das Wichtigste.

Waschen? So gut wie nie. Auf links drehen? Nur wenn es notwendig ist oder die Hose innen stärker feucht geworden ist. Imprägnieren? Mache ich persönlich nicht.

Das ist ausdrücklich keine allgemeingültige Pflegeanleitung, sondern lediglich meine persönliche Vorgehensweise.

Und damit bin ich bisher sehr gut gefahren.

Meine Langzeiterfahrung mit Simms

Meine eigene Langzeiterfahrung mit Simms ist bis heute sehr positiv.

Das betrifft nicht nur Wathosen. Auch mit Simms Watschuhen und Fliegenwesten, die ich über viele Jahre selbst verwendet habe, habe ich insgesamt sehr gute Erfahrungen gemacht.

Natürlich kann ich damit nicht für jedes einzelne Produkt oder jede Erfahrung anderer sprechen.

Ich kann nur das bewerten, was ich selbst über längere Zeit im Einsatz hatte – und bei diesen Simms-Produkten fällt meine persönliche Bilanz bis heute klar positiv aus.

Auch beim Simms-Service habe ich eigene Erfahrungen gemacht

Wenn doch einmal etwas passiert, interessiert mich nicht nur das Produkt selbst, sondern auch der Service dahinter.

Ich habe bereits Simms-Wathosen von Kunden zur Reparatur eingeschickt, obwohl diese ursprünglich nicht bei mir gekauft worden waren.

Vom Wegschicken bis zu dem Zeitpunkt, an dem die Hose wieder zurück war, vergingen in diesen Fällen ungefähr drei Wochen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass jede Reparatur immer genauso schnell abgewickelt wird. Meine bisherigen Erfahrungen waren aber unkompliziert und für mich vollkommen in Ordnung.

Gerade bei einer Wathose halte ich diesen Punkt für wichtig. Auch ein hochwertiges Modell kann irgendwann beschädigt oder undicht werden.

Dann zeigt sich, wie Händler und Hersteller mit dem Problem umgehen.

Simms bei T&G – nicht alles auf Lager, aber vieles kurzfristig verfügbar

Ich habe bewusst nicht jedes Simms-Modell und jede Größe ständig auf Lager.

Für einen kleinen spezialisierten Shop wäre das aus meiner Sicht auch nicht sinnvoll.

Viele Modelle und Größen, die gerade nicht bei mir liegen, kann ich aber innerhalb weniger Tage besorgen.

Gerade bei einer Wathose halte ich Beratung für wichtiger als ein möglichst großes Regal.

Wenn jemand nicht weiß, ob für ihn eine Pant oder eine brusthohe Wathose sinnvoller ist, welche Größe passt oder ob sich der Aufpreis zu einem höherwertigen Modell wirklich lohnt, kann er mich einfach kontaktieren.

Ich verkaufe lieber die Wathose, die zur tatsächlichen Fischerei des Kunden passt, als automatisch die teuerste.

Mein Fazit nach rund 15 Jahren mit Simms Pants

Die Headwaters hat mir 2011 die Augen dafür geöffnet, wie angenehm eine hüfthohe Wathose beim Fliegenfischen sein kann.

Sie wurde intensiv benutzt, mehrfach repariert und musste Ende 2017 irgendwann gehen. Ausgerechnet die große Schramme vom ersten Einsatztag blieb aber bis zum Schluss dicht.

Die G3 Guide Pant hat mir anschließend gezeigt, was hochwertige Verarbeitung und ein robuster Aufbau über viele Jahre leisten können. Auch heute habe ich noch volles Vertrauen in diese Hose.

Und die Freestone zeigt für mich heute eine andere Seite:

Es muss nicht automatisch das teuerste Modell sein.

Für jemanden, der regelmäßig fischt, aber nicht jeden Tag acht oder zehn Stunden im Wasser steht, kann eine Freestone genau die richtige Lösung sein.

Für mich selbst gehören hüfthohe Wathosen seit 2011 fest zur Ausrüstung. Besonders im Sommer, an kleineren und mittleren Flüssen und überall dort, wo ich nicht ständig tief waten muss, möchte ich darauf nicht mehr verzichten.

Und wenn mich heute jemand fragt, welche Simms Wathose er kaufen soll, lautet meine Antwort deshalb nicht:

Nimm die teuerste.

Sondern:

Nimm diejenige, die zu deiner Fischerei passt.

Und genau dabei helfe ich dir gerne. T&G halte ich bewusst klein und spezialisiert – deshalb steht für mich die persönliche und ehrliche Beratung im Vordergrund.

Wenn du unsicher bist, welche Größe passt oder ob für deine Fischerei eine Pant oder eine brusthohe Wathose die bessere Wahl ist, schreib mir einfach oder ruf mich an.

Ich verkaufe dir lieber die Wathose, die wirklich zu dir und deinen Gewässern passt, als automatisch das teuerste Modell.

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